Lichtschule
Hierophant-Verlag

Verantwortung und Konsequenz


Soweit alles klar?! - Dann kommen wir jetzt zum Informations-Input ...

Hier bekommst Du nun zahlreiche Informationen zum Thema dieser Unterrichtseinheit. Einige dieser Informationen findest Du auch in den Büchern „Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ (erschienen im Hierophant-Verlag). Für dieses Tutorium haben wir die Informationen etwas aufgearbeitet und neu aufbereitet.

Wie bei allen Themen, die uns auf unserem spirituellen Weg der Bewusstwerdung bzw. ins Licht begegnen, so ist auch dieses Thema "Verantwortung und Konsequenz" sehr vielschichtig - ja sogar so vielschichtig, dass es schnell verworren wirkt und auch ist. Verantwortung hat etwas mit "Antwort" zu tun: Ver-Antwort-ung. Zugleich hat Verantwortung etwas mit "Wort" zu tun: Verant-Wort-ung. Worte sind das Haupt-Sprach-, Sprech- und Verständigungswerkzeug von unserem Ego. Wir können die Worte eines anderen auf die Goldwaage legen. Worte können uns sehr verletzen. Ein Wort hat Gewicht oder auch Macht. Und unser Herzensfeld kommentiert all dies mit: "Worte sind Schall und Rauch". Doch für unser Ego sind Worte sehr wichtig. Und es legt sehr großen Wert auf die richtigen (angemessenen) Worte zur richtigen Zeit. Verwenden wir die falschen Worte, so fühlen wir uns (bzw. so fühlt unser Ego sich) sehr verletzt.

Zu dem Stichwort "Antwort" können wir feststellen, dass wir im sozialen Miteinander unter Ver-Antwortung immer auch (auf der Beziehungsebene) verstehen und definieren, wer mit wem wie in Beziehung steht, wer für wen welche Verantwortung trägt und wer für wen wie da ist. Hierbei kann das "Verantwortung für jemand anderes tragen" sowohl hilfreich wie auch entmündigend sein. Ein verantwortungsloses Verhalten lässt sich leicht daran erkennen, dass jemand keinerlei Verantwortung für ein sozialverträgliches, wertschätzendes Miteinander übernimmt.

Das Thema Verantwortung begegnet uns schon sehr früh in unserer Kindheit. Hier lernen wir, mit Verantwortung umzugehen und zwar so, wie unsere Eltern es uns beibringen, wie sie uns erziehen. Sehr schnell wird im Rahmen unserer Erziehung Verantwortung mit dem Gefühl der Schuld und eines schlechten Gewissens gekoppelt. Verhalten wir uns verantwortungslos gegenüber den anderen, so sollen wir uns schlecht fühlen und ein schlechtes Gewissen haben - dies ist dann eine gute Erziehung. (Dies kann man natürlich in Frage stellen.)

Wir wachsen als Kinder also damit auf, uns innerhalb unserer Familie vernünftig verhalten zu müssen, ansonsten bekommen wir die unangenehmen Konsequenzen zu spüren. Für ein verantwortungsloses Verhalten werden wir bestraft. Was richtig und was falsch ist, das bestimmen natürlich unsere Eltern. Und für unsere Eltern ist unser Verhalten als Kind immer dann falsch, wenn es ihnen nicht passt, wenn es sie schmerzt, wenn es ihnen Arbeit macht oder wenn sie Maleur (sprich Anstrengungen, z.B. aufwischen, wenn ein Glas Wasser herunter gefallen ist) davon haben. Die Erwachsenen wünschen sich zwar Kinder, wollen dann aber ab einem bestimmten Zeitpunkt so wenig Arbeit wie möglich mit ihnen haben - außer diejenige Arbeit, die sie von sich aus freiwillig und gerne machen, wie zum Beispiel sich kümmern und die Kinder betüddeln.

Und was ist bei all diesen Überlegungen nun die Kernaussage zum Thema Verantwortung? Wenn wir Verantwortung übernehmen, was bedeutet denn eigentlich dieses "Verantwortung übernehmen"?

Bitte schreibe jetzt einmal auf, was Du damit verknüpfst wenn Du sagst "Ich übernehme die Verantwortung!"
WELCHE Verantwortung ist genau diese sogenannte "DIE Verantwortung"?

Hast Du Klarheit gewonnen und etwas aufgeschrieben?

Nein Ja